Kundenreise nach Apulien, vom 25. bis 27. Juni 2017

Nach einem etwas turbulenten Flug landeten wir bei 36°C in Bari, und Apulien nahm uns sofort in seinen Bann.

Die charmante Masseria Torrepietra mit uralten Olivenbäumen von über 300 Jahren war unser Domizil, wo uns Elvezia zum Aperitivo mit A MANO Bianco und Rosato sowie kleinen typischen Gaumenfreuden benvenuti hieß. Nach der ersten Stärkung ging es zum Abendessen nach Torre Canne in das Ristorante Al Buco, direkt am adriatischen Meer gelegen. Fisch und Frutti di Mare in den leckersten Varianten, Sashimi di Sarago, butterzarter Octopus, Dorade  – und zwischendurch ein erfrischendes Zitronen-Sorbet. Dazu gesellten sich die Weine von A MANO auf perfekte Weise, auch die roten, gut gekühlt – warum nicht?

Der nächste Morgen begann mit einer Olivenöl Extravergine–Verkostung. Apulien ist in Italien die wichtigste und größte Oliven-Anbauregion.

Anschließend war es Zeit, sich wieder dem Wein und hier insbesondere dem Primitivo zu widmen. Die Fahrt führte uns an Taranto vorbei nach Lizzano, an die ionische Küste. Nach der Begehung durch die Rebzeilen war es Zeit für eine Stärkung und Schatten. Die Temperaturen waren inzwischen wieder bei 36°. Aufgetischt wurden regionale Spezialitäten wie Frisella, 100% Hartweizen im Steinofen gebacken. Eine Art Zwieback, welche vor dem Verzehr kurz in Wasser getaucht wird und dann mit fein gewürfelten Tomaten belegt wird, etwas Olivenöl nicht zu vergessen. Auch „Fave e Cicoria“, Saubohnenpüree mit Chicorée musste unbedingt probiert werden.

Am Dienstag ging es dann an die Arbeit – gemeinsame Verkostung mit Mark im Büro in Noci. Vom Bianco bis zum Susumaniello, ebenso Aleatico und als Rarität Prima Mano 2003. Forward, friendly and full of life – lebendige Weine, klarer, fruchtiger Geschmack, belebende Säurestruktur und der Hauch Apuliens – das verkörpert A Mano.

Dienstags ist immer Markt in Noci, den durften wir also nicht verpassen. Heimisches Gemüse und Obst in Hülle und Fülle, so auch die Baratierre – eine Frucht aus Gurke und Melone, gab es zu kosten und natürlich auch zu kaufen, ein originelles Mitbringsel. Anschließend ging es zu Mark und Elvezia nach Hause. Eigens für uns gab es die Mozzarella-Vorführung. In Apulien aus Kuhmilch und am besten frisch produziert, für den Verzehr am selben Tag. Unsere eindrucksvolle Reise fand hier ihren entspannten Ausklang und mit vielen Eindrücken nahmen wir Abschied von Elvezia und Mark, der apulischen Lebensfreude, der Gastfreundschaft und der Großzügigkeit Apuliens.